Gallenblasen-OP: Nach der Operation

  


Nach der Gallenblasen-Entfernung dauert es noch einige Tage, bis man sich erholt hat und einige Wochen, bis alles wieder normal läuft.

Auf welche Folgen der Operation man sich einstellen sollte, und was man zur Linderung tun kann, erfahren Sie auf dieser Seite.

Direkte Folgen der Gallenblasen-Entfernung

Durch die Entfernung der Gallenblase wurde im Innern des Körpers eine Wunde geschaffen, die Zeit braucht, um abzuheilen.

An der Leber gibt es eine Wundfläche, dort wo die Gallenblase angewachsen war. Diese Wundfläche wird während der Operation verschlossen, meistens durch Koagulation. Sie blutet also nicht mehr. Aber es ist nach wie vor eine Wunde, die abheilen muss.

Auch am Gallengang und an der Gallenarterie sind durch die Operation Wunden entstanden. Diese Wunden werden mit Clipsen verschlossen, aber auch sie müssen erst verheilen.

Wenn es in den Tagen nach der Operation im Innern des Bauches, unter dem rechten Rippenbogen schmerzt, dann ist das also ganz normal. Gegen diese Schmerzen erhält man im Krankenhaus normalerweiser Schmerzmittel, bis der Schmerz nur noch leicht oder verschwunden ist. Für zu Hause kann man sich Schmerzmittel verschreiben lassen, wenn weiterhin Bedarf für Schmerzmittel besteht.

Auch durch die kleinen Schnitte in der Bauchdecke entstehen meistens gewisse Schmerzen. Diese Schmerzen werden durch die Schmerzmittel gleich mit gelindert.

Doch es ist wichtig, dass die Schmerzen allmählich nachlassen. Im Idealfall werden sie von Tag zu Tag etwas geringer.

Wenn die Schmerzen jedoch extrem stark sind oder wieder deutlich stärker werden, sollte man unbedingt den Arzt informieren.

Falls man schon wieder zu Hause ist, wenn die Schmerzen stärker werden, sollte man so schnell wie möglich den Arzt aufsuchen oder sich zurück ins Krankenhaus fahren lassen.

Schmerzmittel zur Linderung

Im Krankenhaus wird häufig das Schmerzmittel Novalgin verabreicht, weil dies ein relativ starkes Schmerzmittel mit vergleichbar wenigen Nebenwirkungen ist.

Zuerst wird das Novalgin über den Tropf gegeben, später als Tropfen oder Tabletten.

Ergänzend zum Novalgin wird häufig ein Ibuprofen-Präparat verordnet.

Die Nebenwirkungen der Schmerzmittel werden nämlich verringert, wenn man sie kombiniert, weil man von jedem Mittel weniger braucht, um den Schmerz zu verringern.

Die Schmerzmittel helfen nicht nur gegen die Schmerzen durch die Operationswunden, sondern auch gegen die Schmerzen durch den aufgepumpten Bauch (siehe unten).

Wenn man mit möglichst wenig Schmerzmitteln auskommen will, ist es wichtig, dass man sich schon bei geringen Schmerzen Schmerzmittel geben lässt. Denn dann kann die Dosis niedrig sein, und der Schmerz wird gar nicht erst stark. Falsch ist es, tapfer zu auszuharren, bis man die Schmerzen gar nicht mehr aushält, denn dann braucht man eine hohe Dosis Schmerzmittel, um den Schmerz zu verringern. Ausserdem "lernen" die Nerven die Schmerzsituation, sodass die Schmerzen mitunter chronisch werden können.

Je nach Bedarf, braucht man eventuell auch zu Hause noch Schmerzmittel.

Wenn bei der Entlassungsuntersuchung noch behandelbedürftige Schmerzen bestehen, sollte man sich vom Arzt Schmerzmittel verordnen oder empfehlen lassen. Der Arzt gibt dann auch Tipps über den individuellen Umgang mit den Schmerzmitteln.

Falls der Arzt sich nicht dazu äussert, kann man die Schmerzmittel nach Bedarf nehmen, jedoch nicht mehr als auf dem Beipackzettel des Mittels erlaubt wird. Falls man damit nicht auskommt, sollte man den Arzt zu Rate ziehen.

Folgen des aufgepumpten Bauches (Pneumoperitoneum)

Bei der laparoskopischen Entfernung der Gallenblase hat man meistens zusätzlich zu den Operationswunden Schmerzen und Beschwerden durch die Aufpumpung des Bauchraums während der Operation.

Das Kohlendioxid (CO2), das für das Aufpumpen verwendet wird, wird am Ende der Operation abgepumpt. Doch es bleiben gewisse Reste davon im Bauch zurück.

Blähungen

Diese Gas-Reste sind nicht gefährlich, denn sie werden vom Körper resorbiert und durch Darm und Magen ausgeschieden. Die Ausscheidung der Luft erfolgt durch Furzen (Pupsen) und Aufstossen.

Aber dieser Vorgang dauert einige Tage und so lange hat man einen aufgeblähten Bauch und eventuelle Schmerzen.

Die im Bauch verbleibende Luft sammelt sich häufig unter den Rippenbögen und führt dort zu stechenden Schmerzen.

Diese Schmerzen treten vor allem in den ersten beiden Tagen nach der Operation auf. Danach werden sie meistens allmählich wieder besser.

Schulterschmerzen

Erstaunlicherweise schmerzen auch oft die Schultern im Anschluss an die Gallenblasen-Operation.

Dies ist eine normale Folge des Pneumoperitoneums (aufgepumpter Bauch).

Die Schulterschmerzen hängen damit zusammen, dass das Kohlendioxid im Bauchraum den Nervus Phrenicus reizt. Dieser Nerv versorgt vor allem das Zwerchfell, aber auch andere Bereiche des Brustkorbs. Durch die Nervenreizung empfindet man Schmerzen in den Schultern und manchmal auch im Brustkorb.

Eine andere Erklärung für die Schulterschmerzen nach einer minimalinvasiven Operation besagt, dass das Kohlendioxid in kleinen Mengen durch das Zwerchfell in den Brustraum und in die dortigen Muskeln wandern kann. In den Muskeln verursacht das Kohlendioxid Schmerzen wie bei Muskelkater.

Diese Schulter- und Brustschmerzen verschwinden meistens nach wenigen Tagen wieder.

Vergrösserter Bauchumfang

Das Aufblasen des Bauches hat normalerweise eine vorübergehende Vergrösserung des Bauchumfangs zur Folge. Der Bauch wird also dicker, aber glücklicherweise nicht auf Dauer.

Die Vergrösserung des Bauchumfanges kann kurz nach der Operation durchaus einige Zentimeter betragen. Um wieviel der Bauch dicker wird, hängt von dem Zustand und der Elastizität des Bauches vor der Operation ab.

Von Tag zu Tag wird der Bauch normalerweise wieder dünner, ganz ohne, dass man etwas dafür tun muss.

In den ersten vier Wochen nach der Operation sollte man auch kein Bauchtraining machen, damit der Bauch in aller Ruhe abheilen kann.

Wenn der Bauch nach diesen vier Wochen immer noch nicht wieder so schlank ist, wie man ihn gerne hätte, dann kann man durch gezielte Bauchübungen die Bauchmuskeln stärken.

Wegen des geschwollenen Bauches ist es jedoch wichtig, dass man sich bequeme Hosen mit weitem Bund mit ins Krankenhaus nimmt.

Man braucht einerseits weite Schlafanzug-Hosen für den Aufenthalt im Krankenhaus.

Andererseits braucht man eine weite Hose für den Entlassungstag. Denn wenn man wenige Tage nach der Operation eine enge Hose anzieht und damit nach Hause fährt, muss man als Folge mit verstärkten Schmerzen rechnen.

Linderung der Beschwerden durch Medikamente

Die Beschwerden durch den aufgepumpten Bauch kann man einerseits durch Schmerzmittel lindern. Schmerzmittel erhält man auf Wunsch sowieso im Krankenhaus, um die Operationsschmerzen zu behandeln. Die Schmerzen durch den aufgeblähten Bauch werden dadurch gleich mit behandelt.

Die Luftansammlungen im Bauch kann man jedoch auch gezielt behandeln. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.

Der Medikamenten-Wirkstoff Simeticon wirkt entschäumend auf Luft im Bauch. Die Luft kann mithilfe dieses Mittels leichter ausgeschieden werden.

Simeticon-Präparate gibt es als Flüssigkeit, Kapseln oder Kautabletten. Man kann sie in der Apotheke kaufen, beispielsweise unter dem Namen sab-simplex®. Auch in Drogerien und manchen Supermärkten gibt es Simeticon-Präparate.

Im Krankenhaus erhält man solche Mittel meistens direkt vom Arzt, aber für die Zeit zu Hause kann man sich schon vor der Operation welche kaufen, damit man sie gleich zur Hand hat, wenn man wieder zu Hause ist.

Ausserdem hilft Magnesium gegen die Blähungsschmerzen.

Magnesium wirkt entkrampfend und lindert daher die Schmerzen durch die Luft im Bauch. Es regt ausserdem die Verdauung an, sodass die überschüssige Luft besser ausgeschieden werden kann.

Am besten kombiniert man Simeticon- und Magnesium-Präparate. Dann hat man die beste Gesamtwirkung.

Schmerzlinderung durch Hausmittel

Gegen die Blähungsschmerzen gibt es auch geeignete Hausmittel und Kräuter-Tees.

Das beste Mittel gegen schmerzende Blähungen ist die Wärmflasche.

Direkt nach der Operation ist eine Wärmflasche möglicherweise noch nicht angebracht, zumal die meisten Krankenhäuser gar nicht über Wärmflaschen verfügen.

Doch wenn man wieder zu Hause ist, kann eine Wärmflasche sehr gut helfen.

Das Wasser in der Wärmflasche sollte jedoch nicht zu heiss sein und man sollte sie auch nicht zu stark füllen, damit sie nicht zu schwer auf dem Bauch lastet.

Eine ganze Reihe von Heilkräutern eignet sich zur Behandlung von Blähungen.

Folgende Heilpflanzen haben sich sehr gut bei Blähungen bewährt:

Das Mittel der Wahl ist der Fenchel. Doch wenn man im Krankenhaus nur ein eingeschränktes Angebot an Kräutern erhält, dann sind auch Pfefferminze und Kamille gut geeignet.

Folgen der Narkose

Die Narkose selbst hat meistens eine Reihe von unangenehmen Folgen, die aber normalerweise in wenigen Stunden bis einigen Tagen abklingen.

Schläfrigkeit

Direkt nach der Operation ist man noch sehr schläfrig und benommen. Diesen Zustand sollte man einfach akzeptieren und ruhen. Der Körper muss sich sowieso von den Strapazen der Operation erholen, da ist es eigentlich ganz nützlich, dass man in den Stunden nach der Operation mehr oder weniger vor sich hin dämmert.

Übelkeit

Manchmal sind die Stunden nach der Narkose mit Übelkeit verbunden. Diese Übelkeit kann die ganze Zeit bestehen oder nur dann, wenn man etwas trinkt oder Schmerzmittel einnimmt.

Übelkeit und sogar Erbrechen am Operationstag ist an sich nichts besorgniserregendes. Aber da beides bei der Erholung stört, sollte man die Schwester darüber informieren und sich ein Mittel gegen die Übelkeit verabreichen lassen.

Halsschmerzen und Husten

Durch den Beatmungstubus werden Rachen und Luftröhre gereizt.

Daraus können sich bei manchen Menschen Halsschmerzen oder Husten entwickeln. Auch zu Heiserkeit kommt es manchmal.

Halsschmerzen und Heiserkeit können sehr lästig sein, aber der Husten kann richtig quälend werden, weil die Bauchdecke bei jedem Hustenanfall schmerzt.

Damit die Bauchnaht nicht leidet, hält man beim Husten am besten die flache Hand darauf und drückt sanft dagegen. Das verringert auch die Bauchschmerzen durch den Husten.

Gegen Husten und Halsschmerzen kann man Kräutertees, Hustensaft, Tropfen und Halspastillen bzw. Hustenbonbons einsetzen.

Gut geeignete Kräuter gegen Husten sind beispielsweise:

Gegen Halsschmerzen hilft am besten: In der Apotheke erhalten Sie auch stärkere Mittel zur nächtlichen Blockade des Hustenreizes.

Am Operationstag

Direkt nach der Operation ist man meistens noch für etliche Stunden sehr schläfrig und benommen.

Am besten ist es, wenn man diese Stunden dazu nutzt um zu schlafen oder im Halbschlaf vor sich hin zu dämmern.

Die Heilung verläuft am besten, wenn man sich möglichst viel Ruhe gönnt.

Wenn man hingegen munter ist, sollte man dennoch ruhig liegen, kann aber lesen oder fernsehen.

Am Abend der Operation darf man meistens schon einen Kräutertee trinken.

Auch Aufstehen, um auf die Toilette zu gehen, darf man meistens schon am Abend. Ein erstes Aufstehen wird heutzutage sogar gefördert, damit der Kreislauf wieder in Gang kommt.

Wenn man Schmerzen hat, sollte man sich nicht scheuen, rechtzeitig von Schmerzmitteln Gebrauch zu machen. Je früher man sich Schmerzmittel geben lässt, desto weniger braucht man insgesamt und desto schneller erholt man sich.

Während der Krankenhausaufenthaltes

Die Dauer des Krankenhausaufenthaltes hängt davon ab, wie man operiert wurde und wie das Befinden nach der Operation ist.

Bei einer laparoskopischen Gallen-OP ohne Komplikationen und mit normalem Heilungsverlauf bleibt man meistens 2 bis 4 Tage lang im Krankenhaus.

In ganz wenigen Krankenhäusern wird man auch ambulant operiert, sodass man schon am Operationstag einige Stunden nach der Operation wieder nach Hause darf. Diese Variante kann jedoch in Quälerei ausarten, wenn man zu Hause nicht gut versorgt werden kann. Keinesfalls ist man am Operationsabend wieder fit genug, um sich beispielsweise um Kinder zu kümmern oder seiner Arbeit nachzugehen.

Bei einer offenen Gallenblasen-Operation bleibt man meistens für 6 bis 8 Tage im Krankenhaus.

Wenn es zu Komplikationen gekommen ist, muss man mit 10 bis 14 Tagen Krankenhausaufenthalt rechnen. Bei besonders schweren Komplikationen natürlich noch länger.

Wie man sich während des Krankenhausaufenthaltes fühlt, ist individuell sehr unterschiedlich.

Die Schmerzen infolge des aufgepumpten Bauches können am zweiten Tag häufig noch stärker sein als am Operationstag. Dagegen helfen Schmerzmittel und blähungslindernde Mittel (siehe oben).

Am dritten Tag nach der Operation sollte sich das Befinden im Allgemeinen wieder deutlich bessern. Jetzt kann die eigentliche Erholung beginnen.

Essen im Krankenhaus

Die Versorgung mit Essen wird in jedem Krankenhaus etwas unterschiedlich gehandhabt und hängt natürlich auch vom Befinden ab.

Typisch wäre folgender Verlauf:

  • Am Operationstag abends darf man einen Kräutertee trinken. Ansonsten wird man per Tropf mit Flüssigkeit versorgt.
  • Am Tag nach der Operation darf man leichte Kost zu sich nehmen. Die Nahrung ist leicht verdaulich und fettarm.
  • Am darauf folgenden Tag gibt es bei gutem Heilungsverlauf bereits Normalkost.

Wieder zu Hause

Wenn die Heilung gut verläuft, fühlen Sie sich wahrscheinlich schon fit und munter an dem Tag, an dem Sie wieder nach Hause dürfen.

Doch schon das Kofferpacken und die Fahrt nach Hause zeigen oft deutlich, dass man wenige Tage nach einer Operation noch krank ist.

Wenn es Ihnen wichtig ist, möglichst schnell wieder ganz gesund zu sein, gelingt dies am besten, wenn Sie sich gut schonen.

Stürzen Sie sich nicht gleich wieder in den Alltag, sondern lassen Sie es ruhig angehen.

Das bedeutet:

  • Viel im Bett oder auf dem Sofa liegen.
  • Dicke Kissen im Bett, auch unter den Knien, um den Bauch zu entspannen.
  • Wärmflasche bei Bauchschmerzen.
  • Kräutertee bei Bedarf.
  • Schmerzmittel nach Bedarf.
  • Langsame Spaziergänge in frischer Luft.
  • Nicht schwer heben.
  • Nicht viel bücken.
Fühlen Sie in sich hinein und steigern Sie die Belastung entsprechend Ihrem Befinden.

Wenn Sie sich zu viel zumuten, kann es zu Komplikationen kommen, die dann sehr viel länger dauern als die normale Heilung.

Fieber messen

Messen Sie etwa eine Woche lang täglich Ihre Körpertemperatur.

Diese Messungen können im Falle von Infektionen frühzeitig anzeigen, dass etwas nicht stimmt.

Wenn Ihre Körpertemperatur deutlich über 37°C ansteigt und dieser Wert nicht nach wenigen Stunden wieder gesunken ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Beachten Sie beim Fieber messen, dass Sie vorher nichts kaltes oder heisses getrunken oder gegessen haben. Auch eine heisse Dusche oder körperliche Anstrengung kann die Messergebnisse verfälschen.

Krankschreibung

Die Dauer der Krankschreibung nach dem Krankenhausaufenthalt hängt von der Art Ihrer Arbeit und Ihrem Befinden ab.

Auch die Einstellung des Arztes spielt bei der Dauer der Krankschreibung eine gewisse Rolle.

Menschen mit Büroberufen dürfen naturgemäss früher wieder arbeiten, als Menschen, die bei Ihrer Arbeit schwer heben müssen. Auch ganztätgges Stehen wird kurz nach einer Gallenblasen-OP nicht so gut verkraftet wie sitzen.

Manche Gallenblasen-Patienten müssen schon drei Tage nach der Operation wieder zur Arbeit, was nur bei besonders gutem Heilungsverlauf und einer entspannten Arbeit vertretbar ist.

Wer körperlich anstrengend arbeitet sollte mindestens vier Wochen krankgeschrieben werden. Bei einer offenen Gallenblasen-Operation oder bei Komplikationen noch länger.

Ab wann wieder?

Nach einer Operation darf man nicht sofort wieder alles tun.

Ab wann eine Tätigkeit wieder erlaubt ist, hängt natürlich vor allem vom Heilungsverlauf ab, ist also eine individuelle Angelegenheit. Auch die Einschätzung der Ärzte kann bei diesen Fragen deutlich voneinander abweichen. Befolgen Sie im Zweifelsfall den Rat des Arztes.

Bei gutem Heilungsverlauf sollte man nach der Operation die folgenden Zeiten in etwa abwarten:

  • 1 Tag bis zur ersten Mahlzeit.
  • 2 Tage bis zu normaler Kost.
  • 2-3 Tage bis zum Duschen.
  • 2-14 Tage bis zur Heimkehr.
  • 3 Tage bis zum Spaziergang.
  • 14 Tage bis zu leichtem Ausdauersport.
  • 4 Wochen bis zu Bauchmuskeltraining.
  • 4 Wochen bis zum heben über 7 kg.

Falls es Probleme gibt

Auch wenn die Heilung zunächst gut verläuft, kann es jederzeit plötzlich zu Problemen kommen.

Diese Probleme treten häufiger auf, wenn man sich nach der Operation zu früh wieder zu viel zumutet. Aber auch bei guter Schonung kann es zu Komplikationen kommen.

Wenn sich das Befinden deutlich verschlechtert oder die Schmerzen wieder erheblich stärker werden, sollte man schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. In eher leichten Fällen kann dies der Hausarzt sein, bei starken Verschlechterungen des Befindens lässt man sich am besten direkt wieder ins Krankenhaus fahren.

Solche späten Komplikationen sind jedoch sehr selten.

In den allermeisten Fällen fühlt man sich nach und nach immer besser, bis man wieder voll gesund ist.

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